Fischbachau Pflege- und Therapiezentrum

Fischbachau Pflege- und Therapiezentrum

Fischbachau Pflege- und Therapiezentrum

Fischbachau liegt im voralpenländisch schönen Landkreis Miesbach.
An zwei Standorten werden Menschen mit geistiger Behinderung betreut, die aufgrund eines breiten Repertoires an Verhaltensauffälligkeiten ein intensives pädagogisches Setting benötigen. Durch unser Betreuungsangebot ermöglichen wir unseren Bewohnern ein Leben, welches ein Höchstmaß an Lebensqualität und Integration bietet.

 

Aufnahmeanfragen:
Frau Elisabeth Deller· Tel.: 08026 929505-56 · E-Mail: elisabeth.deller@domus-mea.de

Wohnform
Die beiden Haupteinrichtungen des Fischbachau Pflege- und Therapiezentrum sind rein besch√ľtzende, d. h. geschlossene Einrichtungen. Durch engmaschige, intensivp√§dagogische Begleitung und einer daraus folgenden Stabilisierung des Bewohners kann ein Umzug in unsere offene Au√üenwohngruppe in Betracht gezogen werden. Die Perspektive auf die Teilhabe an weiterf√ľhrenden Ma√ünahmen (z. B. der Besuch einer Werkstatt f√ľr behinderte Menschen) wird angestrebt.

 

Die Einrichtung in Hausham besteht aus einem Einzelwohnhaus, einem Doppelwohnhaus sowie einem F√∂rder- und Werkstattgeb√§ude.¬† In Hausham bieten wir auf drei Wohngruppen Platz f√ľr insgesamt 24 Bewohner. Zur Wohnanlage in Fischbachau geh√∂ren drei Wohnh√§user mit insgesamt f√ľnf Wohngruppen f√ľr 32 Bewohner. Zwei der H√§user in Fischbachau beherbergen neben den Wohngruppen auch R√§ume f√ľr den F√∂rder-Besch√§ftigungs- und Arbeitsbereich.

 

Dar√ľber hinaus stehen beiden Einrichtungen verschiedene B√ľros, Hauswirtschaftsr√§ume und Lager zur Verf√ľgung.

 

Gruppenaufbau
Das Wohnen findet in kleinen wohngemeinschafts√§hnlichen Gruppen mit Wohn- und Essbereich statt. Die Gruppengr√∂√üen schwanken je nach fachlichen Betreuungszielen zwischen 3 und 8 Bewohnern. Alle individuell gestalteten Wohngruppen sind mit K√ľchen, Tischen, B√§nken/St√ľhlen und Schr√§nken m√∂bliert.

 

Einzelzimmer
Alle Zimmer werden als Einzelzimmer genutzt und sind mit Dusche und WC ausgestattet. Die Zimmer sind serienmäßig mit einem Bett, Schrank, Nachttisch, Tisch und Stuhl ausgestattet. Auf Wunsch der Bewohner können die Zimmer individuell gestaltet und mit eigenem Mobiliar ausgestattet werden.

 

FBA-Räumlichkeiten
Das separate F√∂rder- und Werkstattgeb√§ude in Hausham sowie die R√§ume des F√∂rder-, Arbeits- und Besch√§ftigungsbereichs in Fischbachau k√∂nnen au√üerhalb der tagesstrukturierenden Ma√ünahmen sowohl f√ľr Einzelbetreuung als auch Projektarbeiten genutzt werden.

 

Außenbereich
In beiden Einrichtungen findet man im Au√üenbereich der H√§user von einander getrennte und umz√§unte Gartenbereiche. Die Bewohner k√∂nnen diese Au√üenbereiche tags√ľber selbst√§ndig nutzen. Die Gartenbereiche k√∂nnen als R√ľckzugsm√∂glichkeit, zur Freizeitgestaltung und zur aktiven Bewegung genutzt werden.

Anfahrt

Fischbachau (Adresse: Hauptstraße 16 in 83730 Fischbachau)
Autobahn A8 von M√ľnchen:

Ausfahrt 99 Irschenberg - nach dem Rasthaus Irschenberg nach links Richtung Hausham/Fischbachau fahren (√ľber Hundham).
Autobahn A8 von Salzburg:
Ausfahrt 100 Bad Aibling - rechts Richtung Fischbachau/Bad Feilnbach fahren - in Hundham links abbiegen, der Beschilderung folgend.

In Fischbachau passiert man eine Engstelle und erreicht nach 250 Metern die Einrichtung auf der rechten Seite.

Hausham (Adresse: Neuer Weg 1, 83734 Hausham)
Autobahn A8 von M√ľnchen:

Ausfahrt 98 Weyarn - Richtung Bayrischzell/Miesbach fahren.
Autobahn A8 von Salzburg:
Ausfahrt 99 Irschenberg - Richtung Bayrischzell/Miesbach.

Miesbach durchqueren. In Hausham weiter Richtung Bayrischzell/Miesbach und auf die Industriestraße fahren. Rechts abbiegen auf die Brentenstraße und dem Straßenverlauf den Berg hoch folgen, bis zur Abzweigung "Neuer Weg" auf der rechten Seite.


Adresse und Google Maps

Hauptstra√üe 16-22 · 83730 Fischbachau

Elisabeth Deller

Aufnahmeanfragen

Elisabeth Deller

Frau Deller bearbeitet Aufnahmeanfragen f√ľr beide H√§user und arbeitet eng mit anderen Fachdiensten, Angeh√∂rigen und Betreuern zusammen.Telefon: 08026 929505-56E-Mail: elisabeth.deller@domus-mea.de

Konzeptionelle Ziele der Einrichtung

Wahrung der Rechte von Menschen mit einer Behinderung

Das √ľbergeordnete Ziel des Konzeptes ‚Äď und damit der Betreuung der Menschen mit einer geistigen Behinderung, die in unseren H√§usern wohnen ‚Äď ist selbstverst√§ndlich die Umsetzung des √úbereinkommens der Vereinten Nationen √ľber die Rechte der Menschen mit Behinderungen.

 

Deswegen stehen folgende Schlagworte im Zentrum unserer Betreuung:

  • Inklusion
  • Wertsch√§tzung jedes Einzelnen
  • Individualit√§t
  • Gleichbehandlung
  • Meinungsfreiheit
  • Informationsfreiheit
  • Anerkennung und Akzeptanz
  • Gesundheit
  • Recht auf F√∂rderung, Bildung und Arbeit
  • Recht auf Gesundheitsf√ľrsorge
  • Recht auf professionell geschultes Personal

 

L√§ngerfristige Betreuung und Integration in weiterf√ľhrende Betreuungskonzepte

In den beiden H√§usern des Fischbachau Pflege- und Therapiezentrum in Hausham und Fischbachau leben Menschen die aufgrund verschiedenster Verhaltensauff√§lligkeiten, mit zum Teil massiven aggressiven Durchbr√ľchen, allesamt eine markante Biografie mit sich bringen.
Unser oberstes Betreuungsziel ist es deshalb den Menschen eine realistische Chance zu geben, eine psychische Stabilisierung zu erreichen und die Menschen l√§ngerfristig zu betreuen. Darunter verstehen wir die Grenzen Entwicklungsverl√§ufe bei Menschen mit einer geistigen Behinderung dauern oft √ľber einen langen Zeitraum an. Durch die bewusste Entschleunigung des Alltags auf der einen Seite und individuelle F√∂rderangebote auf der anderen Seite wird jedem Bewohner ein individuelles Betreuungssetting bereitgestellt und so eine l√§ngerfristige Betreuung dieser speziellen Klientel sichergestellt. Jedoch soll das vom Fischbachau Pflege- und Therapiezentrum bereitgestellte, intensive Setting nicht die ‚ÄěEndstation‚Äú f√ľr die Bewohner sein. Basierend auf der genauen Beobachtung der individuellen Entwicklungsverl√§ufe der Bewohner wird stetig √ľberpr√ľft was die Bewohner ben√∂tigen und in welcher Form eine weniger ‚Äěeng‚Äú betreute Wohnform in Frage kommt. Deswegen ist ein weiteres Ziel unseres Betreuungskonzeptes die Reintegration in weiterf√ľhrende Betreuungskonzepte.

 

Integration in den 3. Arbeitsmarkt
Wenn m√∂glich geht mit diesem Ziel auch eine Integration der Menschen mit einer geistigen Behinderung in den 3. Arbeitsmarkt einher. Zum Zeitpunkt der Aufnahme haben die Bewohner in der Regel keinen Arbeitsplatz in einer Werkstatt f√ľr behinderte Menschen (WfbM). Die F√∂rder-, Besch√§ftigungs- und Arbeitsangebote (FBA und Arbeitstherapie) im Rahmen des 2. Lebensbereiches zielen somit darauf ab, die F√§higkeiten und Fertigkeiten von Bewohnern so auszubilden, bzw. zu f√∂rdern, dass der √úbergang in eine Werkstatt f√ľr behinderte Menschen oder F√∂rderst√§tte m√∂glich ist.

 

Bewusster Umgang mit Psychopharmaka
Medikamente dienen nicht dazu, unzureichende P√§dagogik zu ersetzen. Durch eine regelm√§√üige Beobachtung der Bewohner erh√§lt der behandelnde Psychiater Informationen √ľber die psychische Verfassung sowie das Verhalten des einzelnen Klienten und kann in der Visite √ľber eine Ver√§nderung der Medikamente entscheiden.
Die von den psychiatrischen Konsiliarärzten angesetzte Medikation, welche im Bedarfsfall (d. h. im Falle eines aggressiven Übergriffes und/oder Anspannungszuständen) verabreicht wird, wird von den diensthabenden Fachkräften bewusst und mit einer hohen Verantwortung vor dem einzelnen Bewohner eingesetzt. Vielmehr werden im Sinne eines spezifisch ausgearbeiteten und umfassend implementierten Deeskalationskonzepts, Verhaltensauffälligkeiten als Verhaltensreaktion, bzw. Mitteilungsversuch der Klienten gesehen. In einzelnen Fällen kann jedoch der bewusste Einsatz von Bedarfsmedikation den Zugang zu hoch angespannten Klienten erleichtern und so auch ein wichtiges Hilfsmittel zur Deeskalation schwieriger Situationen sein. Da viele Bewohner bereits einschlägige Erfahrungen mit verschiedensten psychopharmokologischen Medikamenten gemacht haben, ist der bewusste Umgang mit Psychopharmaka unter den genannten Gesichtspunkten ein wesentliches Ziel der Betreuung der Menschen mit einer geistigen Behinderung.

 

Bewusster Umgang mit Freiheitsentziehenden Maßnahmen
Menschen die selbst- und fremdgef√§hrdendes Verhalten zeigen m√ľssen zum Schutz vor sich selbst und vor anderen in ihrer Freiheit beschr√§nkt werden. Alle Bewohner haben in verschiedensten Settings bereits Erfahrungen mit freiheitsentziehenden Ma√ünahmen gemacht. Das Ziel in der Betreuung der Bewohner besteht in einer stetigen Abw√§gung und dem bewussten Einsatz von freiheitsentziehenden Ma√ünahmen. Dabei werden stets Alternativm√∂glichkeiten √ľberpr√ľft und getestet. Die gro√üe Herausforderung besteht darin, den Spagat zwischen der Gew√§hrleistung der gesundheitlichen k√∂rperlichen Unversehrtheit von allen Bewohner und Mitarbeitern einerseits und der Gew√§hrung der gr√∂√ütm√∂glichen Freiheit des Einzelnen andererseits zu bew√§ltigen. Dabei kommt es stets auf eine professionelle Beobachtung und Beurteilung jeder einzelnen Situation an, in welcher freiheitsentziehende Ma√ünahmen angewendet werden. In Gespr√§chen, die nicht w√§hrend einer Krise stattfinden, wird ‚Äď sofern dies mit dem Einzelnen m√∂glich ist ‚Äď gekl√§rt, ob es deeskalierende Alternativen (z. B. Bewegung, Gespr√§che, Baden) zu einem Freiheitsentzug gibt. Wird der jeweilige Bewohner unruhig, so wird ihm diese Alternative zur Krisenbew√§ltigung angeboten. Sind Gespr√§che mit dem Bewohner nicht m√∂glich, wird dieses Wissen mit Hilfe von Beobachtungen und Reflektion dieser gewonnen und bei Bedarf eingesetzt.

 

Selbstbestimmung
Wenn Menschen Wahlm√∂glichkeiten haben, wirkt sich dies positiv auf ihr Lebensgef√ľhl aus. Denn f√ľr das Lebensgef√ľhl macht es einen gro√üen Unterschied, ob der Mensch s√§mtliche Dinge in seinem Lebensumfeld einfach hinnehmen muss, oder ob er dagegen die M√∂glichkeit hat f√ľr gewisse Dinge selbst√§ndig eine Entscheidungen treffen zu k√∂nnen.
Ohne eine √úberforderungssituationen zu schaffen, wollen wir unsere Bewohner best√§rken und unterst√ľtzen, eigenen Ressourcen in Bezug auf Mitbestimmung und Wahlfreiheiten zu nutzen und weiter zu entwickeln. Eigenst√§ndiges Handeln bedeutet auch immer, Verantwortung f√ľr sich zu √ľbernehmen. Unsere Bewohner sollen im Rahmen ihrer individuellen M√∂glichkeiten den Teil der Verantwortung, die sie selbst tragen k√∂nnen, √ľbernehmen. Wir setzen Vertrauen in die F√§higkeiten des Einzelnen ‚Äď trotz Behinderung – auch selbst√§ndig Entscheidungen mitzutragen, soweit dies m√∂glich ist. An den Punkten, wo die Einrichtung Entscheidungen f√ľr den Bewohner treffen muss, findet ein aktiver Meinungsaustausch und eine enge Kooperation unseres multiprofessionalen Teams mit Fach√§rzten, gesetzlichen Betreuern, Angeh√∂rigen und anderen einzubeziehenden Institutionen statt.

 

Deeskalation
Ein wesentliches Ziel in der Betreuung der Menschen mit einer geistigen Behinderung ist ein umfangreiches, professionelles Deeskalationsmanagement auf allen Hierarchieebenen zu implementieren, umzusetzen, zu evaluieren und stetig weiterzuentwickeln. Dazu ben√∂tigen alle Mitarbeiter im Fischbachau PTZ umfassendes Wissen im Bereich Deeskalation.Nur so kann die Betreuung der Bewohner auch in aggressiven Krisen und oder hochangespannten Zust√§nden gew√§hrleistet werden. Aggressives Verhalten spielt im Verhaltensrepertoire aller Bewohner eine wesentliche Rolle. Der Umgang mit diesen Verhaltensweisen und die Betreuung auch im Falle eines aggressiven Durchbruches ist wesentlich f√ľr die psychische Stabilisierung der Bewohner und ein wesentlicher Grundstein f√ľr die Entwicklung der Bewohner. Ein weiteres Ziel der p√§dagogischen Betreuung wird mit Hilfe einer fachlichen Begleitung und durch das Leben von Deeskalation realisiert: der aggressive behinderte Mensch wird als Mensch in einer Krise, der seine Selbstkontrolle verloren hat, gesehen und nicht als Feind, den es zu besiegen gilt. Durch den individuellen Zugang und die Akzeptanz des Menschen mit seiner Behinderung und den von ihm gezeigtem Verhalten sollen Verhaltensauff√§lligkeiten langfristig reduziert werden. Gleichzeitig ist es aber von h√∂chster Wichtigkeit mit dem Klienten zusammen Alternativstrategien zu erarbeiten, auszuprobieren und st√§ndig zu √ľberpr√ľfen.

 

Zusammenfassend sollen die Ziele Betreuung (auch) in aggressiven Krisen, Abbau von Verhaltensauffälligkeiten, psychische Stabilisierung des Einzelnen und somit Entwicklung durch das professionelle Deeskalationsmanagement realisiert werden.

 

Pädagogische Grundprinzipien der Betreuung und Förderung

  • Erkennen pers√∂nlicher F√§higkeiten im Rahmen der individuellen M√∂glichkeiten
  • Assistenz zur Selbst√§ndigkeit und zum h√∂chsten m√∂glichen Ma√ü an Autonomie
  • F√∂rderung der Selbstkompetenz und Eigenverantwortung
  • Empowerment und Selbstbestimmung
  • Intensive Beziehungsarbeit im Rahmen des Bezugspersonensystems
  • Individualit√§t
  • Integration und Inklusion
  • Erfahrbarmachen von Selbstwirksamkeit und somit Aufbau von Selbstwertgef√ľhl und sozial angepassten Verhaltensmustern
  • St√§rkenperspektive
  • Normalisierung
  • Professionelles Deeskalationsmanagement

Im Sinne des auf den Grundgedanken der Konzepte von ProDeMa¬ģ und PART¬ģ basierenden Deeskalationskonzeptes sind folgende Leitgedanken im Betreuungsprozess enorm wichtig und werden den Mitarbeitern in regelm√§√üigen Schulungen immer wieder an die Hand gegeben.

 

Der Mensch mit einer geistigen Behinderung hat ein Recht auf geschultes Personal, das mit seinen unvermeidbaren Anspannungszuständen und aggressiven Verhaltensweisen professionell umgehen kann.

 

Der Mitarbeiter hat ein Recht auf einen sicheren Arbeitsplatz und auf Schulung im optimalen Umgang mit Gefahrensituationen, die durch den Klienten entstehen können.

 

Ziel ist die Vermeidung von psychischen und physischen Verletzungen jeder Art sowohl des Mitarbeiters als auch des Betreuten.

 

Dies soll durch ein umfassendes Deeskalationsmanagement erreicht werden. In diesem Kontext versteht man unter Deeskalation eine Maßnahme, welche die Entstehung oder die Steigerung von Gewalt und Aggressionen erfolgreich verhindern kann. Somit werden psychische/physische Beeinträchtigungen oder Verletzungen eines Menschen vermeiden, wann und wo immer das möglich ist.

  • Wertsch√§tzende helfende Haltung in allen angespannten Situationen von Klienten
  • Nicht das Gegen√ľber beherrschen oder kontrollieren
  • Vorw√ľrfe, Ermahnungen, Belehrungen und Drohungen vermeiden
  • F√ľrsorgepflicht und Garantenpflicht gegen√ľber Bewohnern
  • Verantwortung √ľbernehmen
    ‚ÄĘ f√ľr sich
    ‚ÄĘ f√ľr den Klienten
  • personenzentriertes Denken
  • kein Heldentum
  • Reflektieren und Reflektionsf√§higkeit
  • Klient als Mensch in einer Krise und nicht als Gegner sehen

 

Im Kontakt zu einem aggressiv wirkenden Bewohner muss man sich der Professionalität der Beziehung stärker bewusst werden.
W√§hrend man in privaten Beziehungen auf Aggression intuitiv, spontan und unreflektiert reagieren kann, muss der Umgang mit Aggression in der professionellen Beziehung zum Klienten geplant, zielorientiert und reflektiert sein. Die Reaktion auf aggressive Verhaltensweisen eines Bewohners ist dann gut, wenn sie konstruktiv und f√∂rderlich im Sinne der jeweiligen Zielsetzung f√ľr den Patienten ist.

Kooperationen und Netzwerk

In beiden Einrichtungen besteht ein Angeh√∂rigenbeirat mit Vertretern aus beiden H√§usern. Dar√ľber hinaus haben Angeh√∂rige und gesetzliche Betreuer die M√∂glichkeit sich im selbstorganisierten Angeh√∂rigenbeirat zu engagieren. Dieser trifft sich drei bis viermal J√§hrlich. Hierbei steht vor allem der Austausch zwischen Angeh√∂rigen, Einrichtungsleitung sowie Fachdienst im Vordergrund.

 

F√ľr die Einrichtung ist besonders der Erfahrungswert der Angeh√∂rigen wertvoll um eine qualitative Bewohnerbetreuung zu erm√∂glichen. Die enge Zusammenarbeit zwischen Angeh√∂rigen und/oder gesetzlichen Betreuern und allen am Betreuungsprozess beteiligten Personen ist f√ľr die Begleitung der Bewohner insbesondere in schwierigen Situationen wichtig. Besonders bei der zu betreuenden Klientel sind Verl√§sslichkeit und Sicherheit wichtig, um tragf√§hige Beziehungen und Bindungen aufzubauen.

 

Die Vernetzung auf fachlicher Ebene findet sowohl durch Erfahrungsaustausch mit anderen Einrichtungen als auch durch die Teilnahme an Arbeitskreisen und Mitwirken in Gremien statt. Der regelm√§√üige Kontakt und Erfahrungsaustausch mit √Ąrzten und Mitarbeitern aus Krankenh√§usern soll die fachliche und qualitative Betreuung unserer Bewohnern auch in Krankheits- und ‚ÄěKrisen‚Äú- F√§llen kontinuierlich verbessern. Die Zusammenarbeit mit dem zust√§ndigen Krankenhaus befindet sich im Aufbau.

 

Um die individuelle Betreuung und √§rztliche Versorgung der Bewohner im Landkreis bestm√∂glich zu gestalten kooperiert die Einrichtung im Landkreis weitl√§ufig mit ortsans√§ssigen √Ąrzten. In beiden H√§user finden regelm√§√üige Hausarztvisiten statt. Ein ortsans√§ssiger Neurologe h√§lt ebenfalls turnusm√§√üige Visiten ab.

Nat√ľrlich besteht grunds√§tzlich, soweit dies organisatorisch und personell m√∂glich ist, √ľber die Angebote und Kontakte der Einrichtung hinaus, die freie Arztwahl.

 

Dar√ľber hinaus bestehen vielf√§ltige Kooperationen und Kontakte mit anderen Einrichtungen und Institutionen im Landkreis. Unter anderem bestehen eine Zusammenarbeit mit dem Seniorenheim St. Elisabeth aus Neuhaus, eine Kooperation mit den Oberlandwerkst√§tten Miesbach und ein regelm√§√üiger Austausch in Fachgremien regional und √ľberregional.

Fischbachau Pflege- und Therapiezentrum GmbH
Hauptstraße 16 in D-83730 Fischbachau
Tel.: +49 8028 90478-0
Fax: +49 8028 90478-19
E-Mail: info.fba-hhm@domus-mea.de
Gesch√§ftsf√ľhrung: Joachim Merkel
Generalbevollmächtigte: Martina Merkel
AG M√ľnchen ‚ÄĘ HRB 195801
Aufsichtsbehörde
Landratsamt Miesbach
Heimaufsicht
Rosenheimer Straße 3 in D-83714 Miesbach
Tel.: +49 8025 704 -4355
Fax: +49 8025 704 -74355
E-Mail: buergerservice@lra-mb.bayern.de

Internet: www.landkreis-miesbach.de